Ristorante Lignano in Düsseldorf

Letzte Woche Dienstag wurde mal wieder das italienische Restaurant Lignano auf der Hildener Straße in Düsseldorf besucht. Versteckt in einer Seitenstraße hinter dem Benrather Bahnhof befindet sich das von außen rosagestrichene und von innen durchaus ansprechend gestaltete Restaurant.

Eigentlich recht zutreffend ist die Besprechung im Gault Millau 2007. Das Restaurant ist in den letzten Jahren ein wenig zu meinem „Stammitaliener“ geworden, da die Küche sehr pur ist, die Speisen ohne größere Einschränkung sehr gut sind und die Weinkarte interessant und fair kalkuliert ist.

Als Amuse Bouche gab es ein kleines Gemüserisotto, das sehr lecker und á la minute zubereitet war. Als Antipasti genoß ich selbstgebeizten Lachs, der nur mit ganz wenig kleinstgeschnittenen roten Zwiebeln und wenigen Kräutern, etwas Fleur de Sel und Olivenöl angerichtet war. Als Nudelgang gab es Tris di Pasta, die eigentlich aus vier Elementen bestanden. Ein kleiner Röllchen gefüllt mit Zucchini al forno und dann dreierlei selbstgemachten, verschiedenfarbigen, vorallendingen auch geschmacklich differenzierbaren, Spaghetti, die nur kurz in Butter und Parmesan geschwenkt wurden. Pur, aber sehr delikat.

Als Hauptgang kam gebratener Fasan auf den Tisch, der mit ein wenig Bratensaft und Olivenöl mit einem Hauch frischer Kräuter serviert wurde. Petitessen an Beilagen waren ein Stück überbackener Fenchel und ein wenig Kartoffelgratin.

Es gab einen Rotwein aus Kalabrien, der mit drei Gläser, der höchsten Auszeichnung im italienschen Weinführer Gambero Rosso bedacht wurde. Den Namen bekomme ich leider nicht mehr auf die Reihe. Der Wein war gut, aber beim Thema Rotwein ist momentan Italien (ausgenommen Lagrein und Pinot Nero aus Südtirol) nicht unbedingt mein Thema und somit blieb auch der Wein nicht weiter in Erinnerung

Auf Dolce wurde verzichtet und zufrieden der Heimweg angetreten.

Das Restaurant nimmt für mich in Düsseldorf eine Sonderstellung ein. Für ein italiensches Etablissement ist die Speisekarte sehr klein gehalten. Zusätzlich gibt es manchmal dann mündlich kommunizierte Zusatzangebote. Es herrscht kein Schickimicke-gehabe, kein Dottore, Signora und Perfetto-Getue. Sehr wohltuend.

 

 

 

 

 

 

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