Sushi selbstgemacht – das erste Mal

Ein Arbeitskollege hatte mich am Freitag auf die Idee gebracht, Sushi doch einmal selbst herzustellen.

Kurzentschlossen vom Büro in den nahegelegenden japanischen Supermarkt auf der Immermannstraße in Düsseldorf und alle benötigten Zutaten erworben.

Zusätzlich bieten diese Einkäufe immer eine Art Abtauchen in eine andere Welt: Produkte, deren Etiketten man nicht unbedingt lesen kann, logischerweise Japaner, mit denen die Kommunikation nicht immer, aufgrund meiner fehlenden Sprachkenntnisse, einfach ist und andere Umgangsformen, z.B. muß man den Einkauf nicht selber eintüten, sondern wir einem diese „Mühe“ abgenommen.

Zuhause dann den Reis nach Anweisung gewaschen und gekocht bzw. gedämpft, mit den neu erworbenen Zutaten gewürzt ( Reisessig, Zucker, Salz, Mirin) und etwas abkühlen lassen.

Zurechtgeschnittens Noriblatt (Alge) auf der Bambusmatte ausgebreitet und den klebrigen Reis dünn aufgetragen und etwas Wasabipaste (schartfer Merrettich) hinzugegeben . Das wirkliche hervorragende Stück Thunfisch zurechtgeschnitten und mittig aufgelegt.

Wider erwarten hat das Rollen gut geklappt und das Endprodukt sah wirklich aus wie eine Maki Rolle.

Geschmeckt hat es erfreulich gut, nur die Dosierung der Wasabispaste hat für bis unter die Schädeldecke gehende Folgen gesorgt. Eine Schärfe, die anderes als bei einer Pepperoni sich nicht auf der Zunge, sonder in der Nase und der Stirn entfaltet.

Wiederholung garantiert, schließlich hat man ja auch die ganzen Produkte angeschafft. Beim nächsten Mal wird es bestimmt nicht so scharf und ein wenig mehr Abwechslung bei der Füllung (Lachs, Avocado, gekochter Thunfisch usw.) ist auch nicht verkehrt.

Zum Sushi paßte überraschenderweise ein 2005´er „Stoan“ von der Kellereigenossenschaft Tramin aus Südtirol, eine Cuveé aus Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer und Weißburgunder. Im großen Holzfaß ausgebaut, spritzig, zitronig, mit einer Sauvignon-typischen exostischen Nase und sehr ausgewogener Säure und kräutriger Würzigkeit mit einem minimalen Hauch von Süße durch den Gewürztraminer.

 

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