Kork beim Wein

Eine Woche ohne größere kulinarische Höhepunkte ist vergangen. Allein gestern gab es ein dreigängiges Menue für vier Personen:

„Düsseldorf trifft Japan“: Lachstartar mit Reibekuchen und Maki-Röllchen gefüllt mit Gurke, Möhre oder Graved Lachs

Schweinefilet im Serrano-Schinken Mantel mit selbstgemachten Gitarren-Spaghetti

Warmes Schokoküchlein auf Orangensauce.

Enttäuschend war eigentlich nur das Öffnen des Weißweins, eines Pinot Bianco „Vorberg“ 2003 der Cantina Terlan aus Sudtirol. Kork! Geruch! Geschmack! Ausguß!

Zum wiederholten Male Korkfehler bei Wein aus Italien. Und auch zum wiederholten bei Wein aus Südtirol. Der oben genannte Wein kann gelagert werden, lag im Keller bei konstanter Temperatur, war aber dennoch ungenießbar.

Sind also alternative Verschlüsse eine Option? Für Weine, die relativ zügig konsumiert werden, uneingeschränkt ja. Mittlerweile finde ich es auch nicht störend, im Sommer auf der Terassse bei einem Gutriesling den Schraubverschluß zu öffnen. Glaskorken finde ich optisch angenehm, allerdings ist auch ein wenig Silikon(?) nötig, was mich reine Kunststoffkorken komplett ablehnen läßt.

Da Kork knapp und teuer ist und viele Winzer Korkfehler zu beklagen haben, wird natürlich über Alternativen nachgedacht. Und in Wein-Zeitschriften wie dem WeinGourmet oder der Weinwelt diskutiert.

 

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