Tour de Menu Düsseldorf – Le cheval Blance

Wenn man es denn erst einmal gefunden hat, nachdem man sich herrliche Anwesen und Häuser an der Bergischen Landstraße in Düsseldorf unfreiwillig angeschaut hat, erwartet einen auf Gut Mydlinghoven in Hubbelrath ein wahrlich herrschaftliches Ambiente. In einem Park gelegen gehört auch das Restaurant Le cheval blanc zum Anwesen, in dem seit Mai 2006 Michael Voll die Regie in der Küche inne hat.

Seit längerem war der Besuch geplant, aber nie konkretisiert und die diesjährige Tour de Menu war dann der ausschlaggebende Impuls. Nicht, daß es diese Veranstaltung, von der ich nicht 100%ig weiß, ob man sie wirklich braucht, allein war, auch die Rezensionen im Gault Millau (13/20) und im Feinschmecker ("…für Düsseldorfer Verhältnisse noch hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis") sorgten für Neugierde.

Wie schon angedeutet ist das Ambiente angenehm gediegen, aber nicht überfrachtet und der Platz im Wintergarten war gut. Der Service war zuvorkommend und unauffällig. Zwischen den einzelnen Gängen standen doch recht lange Wartezeiten und nicht alle Elemente des Menüs konnten vollends überzeugen:

Amuse bouche

Salat von gebratener Taube und Krebsen an zweierlei Soßen

Ausgelöster Lammrücken auf einem Cassoulet von dicken Bohnen, Speck, Trüffel und Kartoffeln

Mydlinghover Pferdeäpfel auf Grüner Wiese-Gazpacho

EUR 53,50

Der Spannungbogen war nicht riesig, aber das Hauptgericht hat mich wirklich überzeugt. Meine Begleitung konnte ohne Probleme ein anderes Hauptgericht aus der Karte wählen, da Lamm nicht ihrem Geschmack entspricht.

Rieslingsekt zum Aperitif und glasweise Wein zum Essen waren sehr gut und preislich wirklich günstig. Der Weißwein war ein Chardonnay von Salwey aus dem Kaiserstuhl und der Rote ein Anglianico/Sangiovese aus den Marken von Garfoli (oder so ähnlich).

Obwohl sicherlich noch steigerungsfähig, werden wir das Restaurant wieder besuchen und mal á la carte bestellen, auch wenn die Preise in meinen Augen durchaus amitioniert sind. Aber vielleicht spielt da doch ein wenig das Ambiente mit rein.

Zu guter Letzt: Wir fahren froh, etwas abseits zu sitzen, da im Hauptraum einige Leute meinten, exessiv rauchen zu müssen. Aber dieses Thema hat sich bald hoffentlich erledigt.

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