Wochenende in München

Von Samstag, 14.04.2007 bis Montag, 16.04.2007 lockte uns das Auswärtsspiel von Bayer04 Leverkusen nach München. Eigentlich war ein Flug geplant, doch mußten wir kurzfristig doch auf´s Auto umsteigen, was sich im Nachhinein als vorteilhaft erweisen sollte.

Genächtigt wurde wie schon in den beiden Jahren zuvor im Hotel Sofitel "Bayerpost", das zur Accor-Gruppe gehört. Etwas groß, ein wenig zu businesslike, aber am Wochende für moderne, recht große Zimmer mit 139,- Euro nicht zu teuer für München. Das Frühstück (zusätzliche 22,-) haben wir bisher nicht probiert.

Herrlichstes Biergartenwetter und eine volle Innenstadt konnten uns nicht am window shopping und shopping hindern. Abends wollten wir ins italienische Restaurant Hippocampus, das vom Gault Millau mit 17 Punkten bedacht und als bestes ausländisches Restaurant ausgezeichnet wurde, gehen. Jedoch scheiterte es an einer verpatzten Reservierung durch uns oder den Gastronomen. Egal, dann vielleicht nächste Saison.

Somit suchten wir dann das Restaurant "Les Cusiniers" auf, das wir aus dem letzten Jahr in guter Erinnerung hatten. Nun, es war nicht schlecht, doch war die Erinnerung deutlich positiver. Die damals freundliche weibliche Bedienung war nun ein nicht ganz so wohlgelaunter Herr, die erste Flasche Rotwein ging leider wegen eines Korkfehlers zurück, bei meiner Vorspeise fehlte ein Element und das Dessert war langweilig. Die Hauptgerichte waren allerdings sehr überzeugend, auch wenn sie, obwohl unterschiedlich, jeweils mit identischen Beilagen serviert wurden. Fazit: Ein nettes und unkompliziertes französisches Bistro/Restaurant, das sich vielleicht wieder ein wenig mehr Mühe geben sollte.

Am Sonntag marschierten wir nach dem Frühstück erst einmal durch den Englischen Garten zum Chinesischen Turm, an dem sich ein großer (SB-)Biergarten befindet. Bei dem herrlichen Wetter glich der Englische Garten einem Riesenfreibad, so sehr waren die Wiesen bevölkert. Ähnlich voll war es auch im Biergarten. Jung und Alt saß bei Bier und Bayrischen Schmankerl´n, die man sich allerdings selbst an ständen holen mußte, was ein wenig an Kantine und Massenabfertigung erinnerte.

Für den Abend hatten wir einen Tisch im Golden Twenties reserviert, einem kleinen italienischen Restaurant in Schwabing. Nicht schlecht, aber auch nicht völlig überzeugend. Auch hier Schwächen bei den Vorspeisen, ein wirklich hervorragendes Hauptgericht und etwas zu al dente Pasta, die mit einem etwas zu kühlem Kanninchen-Ragout kam. Der Wein war nicht der Rede wert. Freundlicher Service und ein nettes Ambiente werteten aber alles wieder ein wenig auf.

Nun, bei nächsten Mal wird kulinarisch etwas besser geplant…

Der Montag wurde nach einem Frühstück im Dukatz (sehr empfehlenswert) noch zum Einkauf auf dem Viktualienmarkt und bei Dallmayr genutzt.

Die Rückfahrt am frühen Abend zog sich dahin. Gegen 19:00 meldete sich bei Würzburg der Hunger. Schnell in die im Auto befindliche Broschüre "Restaurant rechts und links der Autobahn", einer Beilage des "Der Feinschmecker" geschaut und Marktheidenfeld als Abfahrt der Wahl ausgemacht. Da das erste Restaurant geschlossen hatte, fiel die Wahl auf das Restaurant "Weinhaus Anker". Wirklich toll renoviert und fränkisch-gemütlich eingerichtet, konnte uns die modern-regionale Küche überzeugen. Sogar ein kleines, aber hervorragendes Amuse Bouche wurde gereicht.

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