„Weinstube Brand“ in Frankweiler

Kurzum, es war ein toller Besuch in der „Weinstube Brand“ in Frankweiler, einem wirklich malerischem Dorf in der Südpfalz. Hier stimmten Ambiente, das Preis-Leistungsverhältnis und allen voran die Qualität der angebotenen Speisen und Getränke.

 

Durch ein Holztor geht auf einen Hof, auf dem sich im Sommer das gastronomische Leben abspielt, in einen urig-gemütlichen Speiseraum mit blanken Holztischen, auf denen auch in einem Gefäß Messer, Gabel und Servietten bereit stehen. Das Platzangebot ist nicht allzu groß, der Andrang schon, so daß man sich auch zu anderen an den Tisch setzt.

 

Vorweg gibt es köstlichstes Brot mit einer Meerrettich-Creme und einigen Radieschen. Die Speisekarte und die handbeschriebene Tafel listen sowohl Pfälzer Schmankerln als auch zeitgenössisch interpretierte Gerichte auf. Im Service agiert Eva-Maria Knefler äußerst freundlich und hilfsbereit und rät, entweder nur ein Hauptgericht (da reichlich) oder zwei kleinere Speisen zu nehmen, wobei auch jedes Gericht auf der Karte als kleinere Portion erhältlich sei. Ihr Mann Christian arbeitet allein in seiner kleinen Küche und bringt schmackhafte Speisen auf den Teller, wie z.B. das gewählte „Gebratenes Medallion vom Kalb mit seinem geschmorten Bäckchen auf Grillgemüse und Kartoffelstrudel“. Bei Zusammenlaufen des Wassers im Mund sei auf den grandiosen Nachtisch „Valrhona-Variation mit Parfait, Safraneis innen flüssigen Törtchen“ verwiesen. Dazu viele Weine im Offenausschank zu zivilen Preisen.

 

Die 15 Punkte, die der Gault Millau vergibt, bekommt dies Juwel zu Recht.

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