Sommer(pause) 2008

Über zwei Monate ohne Eintrag sind für ein blog ja viel zu lang. Da sich aber nicht sehr viel berichtenswerte ereignete, lassen sich die letzen kulinarischen Erlebnisse in zwei bis drei Berichten zusammenfassen.

Der Spätsommer fiel in Bezug auf Grillen ein wenig ins Wasser, lud aber gleichzeitig nicht um Essengehen ein. Klar, gekocht und Wein getrunken wurde natürlich, aber auch hier nichts spannendes.

In Düsseldorf wußte das libanesische Restaurant "Byblos" zu gefallen. Frische, gute Zubereitungen mit beeindruckendem Geschmack, ein angenehmes Preisniveau und ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Service waren hier die Trümpfe.

Im Niederrheinischen Umland  überzeugte in Korschenbroich-Liedberg die Gaststätte Vennen. Die Speisekarte wirkte zwar auf den ersten Blick, als habe sie zu viele Gerichte und wolle jedem gerecht werden, auf den zweiten ließen sich aber niederrheinische Spezialitäten wie "Hemmel on Ähd mit Blootwosch" (8,90 Euro) finden, die mit guter Qualität punkteten und im Biergarten hervorragend zum Bier schmeckten. Weiterhin bleibt das Gasthaus Stappen im selben Ortsteil aüßerst. empfehlenswert.

Der Schweiz-Urlaub war unter kulinarischen Gesichtspunkten nicht sehr aufregend. Klar, beim Zwischenstopp in Zürich muß es die Confiserie Spüngli sein. Deren Croissants und die heiße Schoki sind einfach hervorragend. Ansonsten stand das Essen auf den Berghütten beim Wandern im Vordergrund. Herausragend war der Pinot noir 2006 von Martha und Daniel Gantenbein aus Fläsch. Im Hotelrestaurant  wurde der Wein für 111,00 CHF (ca. 70 Euro) verkauft. Das ist für diesen selbst in der Schweiz raren Wein ein sehr fairer Preis. So kostet eine Flasche im Monkey´s West 109,80 Euro! Aber nicht der Preis, sondern der Geschmack ist entscheidend. Ein dichter, intensiver Wein mit einer leichten Süße und einem gut eingebundenem Holz, der aber noch mindestens ein Jahr ruhen sollte.

Über den Trip nach Österreich, ins Tiroler Kaunertal wird an anderer Stelle noch ein wenig detaillierter berichtet. Auffallend waren gute Produktqualitäten und die offenen, freundlichen Leute. Überall wuchsen Preiselbeeren, die von den Einheimischen rege gesammelt wurden. Der Tourist konnte sich auch über drei Gläser, die er geschenkt bekam, freuen.

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