Restaurant „Fischrestaurant Kabacali“ in Düsseldorf

War da nicht einmal etwas mit neuer Bescheidenheit? Die Finanzkrise und die teilweise enormen Preiserhöhungen bei Speisen und Getränken in Restaurants, gerne mit gestiegenen Rohstoffpreisen gerechtfertigt (die fallen aber gerade wieder, nur so nebenbei) lassen den einen oder anderen preissensitiven Gast, der Hunger verspürt, auf Entdeckungstour gehen.

 

Gerade in Düsseldorf existiert mittlerweile auch bei mediokren Lokalitäten ein Preisgefüge, das auch den nicht geizigen Gast den Kopf schütteln läßt. Dagegen kann man in Köln und im Ruhrgebiet ofmals günstiger und -es mag dem einen oder anderen wehtun- besser essen.

Immer wieder finden sich aber auch Adressen, die dem Wahnsinn wie ein Fels in der Brandung Einhalt gebieten, ohne daß man bei der Qualität Abstriche machen muß. Vielleicht hat das Fischrestaurant Kabacali nicht den nötigen Schick mit seiner charmant-holzigen Gemütlichkeit und keinen it-Factor.

 

Die Speisekarte ist nicht groß und offeriert fast ausschließlich Fisch und anderes Meeresgetier. Die Zubereitung und die Beilagen sind auf mediterrane Art bewußt einfach gehalten. Ein ganzer Loup de mer kostet um die 10,00 Euro, die Bratkartoffeln dazu 3,50 Euro und das Glas Weißwein 3,50 Euro. Das ist alles nicht spektakulär, aber schmeckt durchaus gut und ist auf eine wohltuende Art befriedigend.

 

Vielleicht sollte der sehr freundliche Service aktiver auf die tagesaktuellen auf die Einkäufe hinweisen oder den Fisch gleich präsentieren, um den Gast zu begeistern und absolute Frische zu demonstrieren.

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