Twitter #stantonytest – St. Antony Weingut aus Nierstein / Rheinhessen

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Wenn die Jungs von Weingut St. Antony erreichen wollten, daß ich mich erst sommerlich fühlte (Montag) und heute der Wein optimal zum endlich mal frühlingshaften Wetter paßte und die Gedanken auf meine Terrasse oder meinen Balkon sehnsüchtig gerichtet sind, haben sie ihr Ziel erreicht. War die Intention einen potentiellen Abnehmer ihrer Weine zu finden, ist die Erreichung dieses Ziels gar nícht so unrealistisch. Wollten sie gutes tun, so gaben sie mir gutes zu trinken und somit gutes zu berichten.

Neue Möglichkeiten bieten neue Chancen. Twitter, Facebook oder dieses nervige Xing – mittlerweile nutzen auch einige Weingüter alle potentiellen Vertriebskanäle des Internets aus.

Das Weingut bot seinen Followern bei Twitter an, vorab kostenlos zwei Weine zu bekommen und zu verkosten. Einher ging der Wunsch, daß die  Blogger oder Twitterer ihre Eindrücke auf den Kanälen des web 2.0 publik machten. Auf die Post ist kein Verlaß, denn mein Paket kam mit Verspätung, so daß ich die Weine später als geplant verkosten konnte. Das Paket enthielt die frisch abgefüllten Weine, den Rosé 2009 und den Riesling „Bodenschatz“ 2009. Zwei Weine die Lust auf den neuen Jahrgang machen!

Am Montag mußte als erster der Rosé ‚dran glauben. Der Wein stammt aus Trauben aus Umstellung auf ökologischen Landbau und hat 12 Volumenprozent Alkohol. „Frischer Rosé mit Beerenduft“ auf dem, wie ich finde, etwas billig wirkenden Rückenettikett trifft es sehr gut. Der lachsfarbende Wein hinterläßt in der Nase ein Aroma von Beeren, bei dem der Eindruck von Erdbeere überwiegt. Etwas vorgorenes Obst, ein wenig Apfelmost und Hefe schwingt mit. Dies ist wahrscheinlich der Jugendlichkeit und jüngst erfolgten Abfüllung geschuldet, die sich auch durch leichte Kohlensäure bemerkbar macht. Im Geschmack wird der Rotweincharakter wahrlich nicht verleugnet, hinzu kommt aber eine frische, ja zitrusartige Note. Der Wein hat eine volle Frucht, die mit einer durchaus präsenten Säure einhergeht. Der Wein ist trocken, aber ein Eindruck von Restsüße stellt sich ein. Mein Tipp: Den Wein noch ein wenig Zeit gönnen und dann zum Grillen oder Ausspannen auf der Terrasse genießen und die Sonne untergehen lassen, wenn die Hitze sich legt.

Der Riesling „Bodenschatz“ gefiel mir besser als der  Rosé. Natürlich auch sehr jung, aber durchaus mit Potential, sich ab dem Frühsommer auch zu einem Klassebegleiter herrlicher Abende zu mausern. Goldgelben in der Farbe verströmt der Wein das Aroma von Steinfrüchten, insbesondere von Nektarinen. Die Beschreibung „Unser animierender Riesling aus dem Roten Hang“ trifft es eigentlich ziemlich gut. Denn die ausgeprägte Frucht, die harmonische, dezente Säure, ja sogar die noch etwas ausgeprägten Hefenoten gepaart mit einer gewissen Mineralik verlocken zum Weitertrinken, so daß dieser Wein mit seinen angenehmen 12,5 Volumenprozent Alkohol den ersten Abend nicht überlebte.

 

Klasse Aktion!

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