Auf den Tisch (2): Gebratener Reste-Reis

DSC_9358Ein großer Chinakohl, eine halbe Zucchini und ein Stückchen Paprika – gut, dass auch noch ein wenig Fleisch von Sonntag übrig war. Eine Knoblauchzehe, eine kleine Chillischote, Zwiebel und viel Ingwer fein gehackt: So wird das Resteessen am Montag zu einer wahren Freude. Schnell gemacht und mit Genuss verzehrt, dabei etwas ganz Wichtiges geschafft: alle Lebensmittel werden aufgebraucht. Und, Gebratener Reis ist wahrlich keine Wissenschaft!

Der Unterschied zum Essen von chinesischen Imbissen und Lieferdiensten sind die wahrscheinlich hochwertigeren Produkte ohne geschmacksverstärkende Zusätze, viel weniger Fett und knackiges, aber differenziert gegartes Gemüse ohne Mischgeschmack. Das fehlende Fett habe ich mit etwas mehr Flüssigkeit – wieder die noch geheime Gemüse-Jus – ausgeglichen.

Den wichtigsten Trick habe ich mir von einer alten Frau abgeguckt, als wir an ihrem hawker stall in George Town / Malaysia waren. Der Wok muss knallheiß sein, wenn die Sojasauce hinzugegeben wird. Das führt zu leicht rauchigen Noten. Reisen bildet eben – so auch die Erkenntnis, nachdem ich meinte, an einem anderen Stand danach Eis essen zu müssen…

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