Archiv der Kategorie: Dies und das

Domainwechsel zu stefstable.de

Liebe Leser,

hier ist schon seit Längerem nichts Neues erschienen.
Aber es geht weiter! Einige für mich spannende Beiträge sind bereits erschienen.
Es weiter mit Artikeln über Restaurants, Selbstgekochtes und launischen Einwürfen.
Wo? Bitte dem Link zu meiner eigenen Domain folgen.

Stef’s Table

ich freue mich auf alte und neue Leser!

Herzlichst,
Stef

Domain-Wechsel! Es geht woanders weiter! Umzug!

Liebe Leser,

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Stef

Auf den Teller (4): Spaghettini, Gemüse, Garnelen

DSC_9331Pasta geht fast immer. Spaghettini mit Garnelen und Gemüse sind ein kleiner Vorbote des Frühlings. Nicht wirklich saisonal waren meine Einkäufe: Paprika, Fenchel, Zucchini und Artischocke – aber ich hatte Kohl und Co. mal satt.

Die tiefgefrorenen Bio-Garnelen habe ich auftauen lassen und gebraten. Sie erinnerten mich an Pappe. Beim nächsten Mal gebe ich sie wieder direkt aus der Packung in eine Court-bouillon und dann zum kurzen Braten in die Pfanne. Das ist besser.

Die Sauce habe ich mit Safran aromatisiert, leicht tomatisiert und – wie im wenig authentischen italienischem Restaurant –  mit Sahne nivelliert. Schrecklich! Und das schmeckt dabei auch noch.

Quellenangabe

DSC_6021Vor dem Kochen steht die Materialbeschaffung. Der Einkauf ersetzt dabei heutzutage das Sammeln und Jagen. Aber zunächst einmal ist natürlich auch die geeignete Hardware wichtig. Über scharfe Messer, ein ordentliches Schneidebrett, ein paar Schüsseln, verschieden große Töpfe, diverse Pfannen und einen funktionstüchtigen Herd sollte die Küche schon verfügen. Mehr braucht es dann an Ausstattung erst einmal nicht – alles andere kann, aber muß nicht. Alle Küchenhelfer bringen wenig, wenn das Wesentliche beim Kochen nicht stimmt: das Produkt, das Lebensmittel. Und so empfinde ich den Einkauf als das mitunter Lustvollste am Entstehungsprozeß von Speisen. Es gibt kulinarisch nichts Schöneres gibt, als ein tolles Produkt zu entdecken, zu überlegen, was daraus entstehen könnte, es zu kaufen und zuhause zuzubereiten.

Stände mit frischem, saisonalem Gemüse, und Markthallen, in denen bestes Fleisch und frischester Fisch locken. Sinneseindrücke von Farben und Gerüchen. Das bunte Treiben und die Diskussion über die beste Qualität. Gut, ich kann jetzt gar nicht sagen, an welcher Stelle sich Realität und die Gedanken an italienische oder französiche Märkte bei mir vermengen. Denn so idyllisch und wünschenswert, wie ich es mir vorstelle, sieht es in Wahrheit oftmals nicht aus.

DSC_4034 Zu der Lust kommt nämlich auch die Last. Ich wohne freilwillig in der Stadt und habe kein Auto – überhaupt ist benzingetriebenes Fahren zum Bio-Hof nur bedingt sinnvoll. Das Stadtleben hat Vorteile, aber auch deutliche Negativseiten. Da habe ich nicht den Hofladen nebenan, da ist noch nicht einmal an jedem Tag Wochenmarkt. Ich habe einen Sollzustand im Kopf, finde aber das Ist vor. Ein Bio-Supermarkt ersetzt keinen Bio-Bauern, ein REWE keinen Wochenmarkt. Eine Bestellung im Internet keinen Schwatz mit dem Verkäufer. Noch nicht einmal der Düsseldorfer Carlsplatz ist das Idealbild. Kurzum, ich muß sehen, wie ich in meinem Nahbereich an gute Viktualien gelange. Das ist schwieriger, sobald es sich um Frischprodukte handelt.

Daher habe ich meinen ganz persönlichen Einkaufsführer zusammengestellt. Der ist sicherlich nicht statisch und vollumfänglich, nicht rein biologisch und nicht immer billig. Dafür zumindest erprobt und  somit zumeist verläßlich. Weiterlesen

Mosel. Mitunter munter.

Das Gute liegt so nahe. Trotzdem war ich erst zweimal an der Mosel. Und das jeweils nur kurz, obwohl die Mosel in gut zwei Stunden mit dem Auto zu erreichen ist. Einmal wollten meine Eltern – es muß mittlerweile 30 Jahre her sein – ein Ferienhaus kaufen, das sich bei unserem Besuch als Schrottimmobilie entpuppte und zuletzt waren wir mit Freunden zum Wandern im grauen November an der Mosel und das schäbige Örtchen wirkte bei diesem Wetter umso trister. Auch bei diesem, meinem dritten, diesmal ausführlichen Besuch, stellte ich fest, Tristesse gibt es. Ich habe Fotos. Strukturwandel, ältere Winzer, die keinen Nachfolger haben und ein Tourismus, der in die Jahre gekommen zu sein scheint oder irgendwo zwischen Mief und Muff der 70er-Jahre und den Ansprüchen von Tagesgästen und Kegelklubs stehengeblieben scheint. Dabei gibt es so vieles Schönes und Tolles an der Mosel. Und davon soll hier die Rede sein.

Die Landschaft. Wasser, Weinberge, Wolken

DSC_9473 DSC_9332 DSC_9476 DSC_9284 DSC_9355 Weiterlesen