Archiv der Kategorie: Mittagspause

Domain-Wechsel! Es geht woanders weiter! Umzug!

Liebe Leser,

hier ist schon seit Längerem nichts Neues erschienen.
Aber es geht weiter! Einige für mich spannende Beiträge sind bereits erschienen.
Es weiter mit Artikeln über Restaurants, Selbstgekochtes und launischen Einwürfen.
Wo? Bitte dem Link zu meiner eigenen Domain folgen.

Stef’s Table

ich freue mich auf alte und neue Leser!

Herzlichst,
Stef

Wat is? Pizza is!

DSC_9760So, und was ist nun der nächste Trend, den wir hier in Düsseldorf aufgreifen können: Was läuft denn so in Berlin, mal einen Blick nach Frankfurt werfen und was haben die Nachbarn auf der Schäl Sick überhaupt zu bieten? Wie, in Köln machen die seit letztem Jahr groß in Pizza? 485Grad – so heißt der Laden, so heiß kann der Ofen. Und läuft. Klasse, das machen wir jetzt auch; mit dem Burgerbraten funktioniert’s doch auch prima und hat sich noch nicht totgelaufen.

Und, fürwahr, gute Pizza fehlt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt – und nicht nur hier – wirklich. Zu sehr wurde der Verbraucher durch Tiefkühlkost und zweifelhafte Lieferdienste geschmacklich korrumpiert und auf überwürzte Biilig-Salami und Analogkäse konditioniert -wer einmal das wahre Zeug gegessen hat, wird verstehen. Also: richtige Pizza kommt unter anderem aus einem Holzofen, der Teig ist eher dünn ausgerollt und nicht dick belegt, vorallendingen nicht mit Ananasstücken aus der Dose…DSC_9761

What’s Pizza ist aber keine plumpe Kopie der Kölner Pioniere. So einfach haben es sich die What’s Beef-Macher um Selim Varol dann natürlich nicht gemacht. Das geht bei der stylisheren Optik des luftiger erscheinenden Ladens los, die eher an die Burger-Dependance erinnert und irgendwo zwischen Design mit moderner Kunst und gewollt schäbig angesiedelt ist – so, wie es heutzutage wohl aussehen muß. DSC_9764 Weiterlesen

Pausa pranzo

DSC_6740Felicità 
è un bicchiere di vino con un panino, la felicità.
– Al Bano & Romina Power

Die Lage? Direkt im von Daniel Libeskind entworfenen Kö-Bogen über drei Etagen verteilt. Das Ambiente? Zeitgemäß urban mit roten Stühlen und Tischen und propper gekleideten Kellnern statt muffiger Italo-Kitschigkeit und Dottore-Getue . Das Publikum? Düsseldorf, gemischt mit Businessleuten und Flaneuren. Und das Essen?

Es klinget die Speisekarten Lyrik köstlich wie sooft, die Karte übt sich gegenüber vielen italienischen Pendants – und davon gibt es in Düsseldorf so einige – einigermaßen in Übersichtlichkeit und verzichtet auf die von mir gefürchtete Tomaten-Sahnesauce; natürlich gibt es noch schriftliche und mündliche Empfehlungen – dann doch wieder fast ein Zuviel, das die Auswahl zwischen Klassikern und eher individuell klingenden DSC_6686Gerichten erschwert.

Ordentliches Brot und Olivenöl, theatralisch vom Kellner am Tisch gepfeffert und gesalzen, erscheinen zugig – das kennt der Gast schon aus dem stets hochfrequentierten Poccino in den Schadow Arkaden, zu dem auch das vor einem Jahr eröffnete Palio Poccino mit Restaurant und weiteren gastronomischen Einheiten (Bar, Pasticceria) gehört. Weiterlesen

Kulinarisches Jahr 2014 (Teil 2)

Zur Zeit der WM im Juli glühte der Grill recht häufig und ausgezeichneter deutscher Spätburgunder trat gegen nordafrikanisch inspirierte Auberginen, gefüllt mit Couscous, Feta, Aprikose, ihrem Fruchtfleisch und Zucchini, an. Schiedsrichter (nicht im Bild) war griechischer Joghurt. Nordafrika gewann zumindest am Grill, weil es die Eleganz des Weins mit Würze niedergerang. Neben kleinen Mittagessen in der Nachbarschaft, wie im neueröffneten indischen Restaurant Almas, rückte ich zweimal aus: Zu einer interessanten, von Weinfreak Werner Elflein iniitierten Weinverkostung „Steiermark für Weinversteher“ in Hartwig Frickes nettem Weinladen LaVinesse, bei der es auch den grandiosen „IZ“ gab, sowie zu einem Ausflug in Küche und Ballsaal einer Villa im Taunus.

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B_rg_r!

IMG_0821Burgerbegehren, Burgerbüro, Burgersteig, Burgerrechte, Burgermeister, Burgerwehr und Burgerläden. Burgerläden! Nur noch Burger! Wo man auch hinschaut, nur noch Burger! Wenn eins in keiner deutschen Großstadt fehlen darf, dann Burgerläden. Natürlich sind wir auch in Düsseldorf  in einigen Stadtteilen mittlerweile geradezu davon umzingelt. Diesem zumeist aus einem Fleischklopps und Kondimenten zwischen zwei Brötchenhälften bestehenden Gebilde wird nun schon seit einiger Zeit unglaubliche Aufmerksamkeit zuteil. Die besten Adressen der Stadt werden diskutiert, Kochbücher zum Thema erscheinen und weiterhin eröffnen…genau, Burgerläden – manchmal auch gleich wie im Düsseldorfer Medienhafen das Bob & Mary beinah direkt Tür an Tür neben einer Filiale von Hans im Glück.

Also eIn Trend, ein Hype am Zenit? Zunächst einmal einer, der wie immer verspätet die Republik flutete. In den USA und England gibt es diese Fast Food-Edelvariante schon länger. First we take Manhattan und dann schwappt der Trend von Berlin über Frankfurt und Köln und am Ende auch nach Düsseldorf. Dabei gibt es längst spannende neue Trends:  Pastrami wie bei Maxi Eisen in Frankfürt, neapolitanische Pizza  im 485° -eine Teigfladenreferenz in Deutschland- in Köln und -demnächst auch beim Street Food-Dealer Deiner Wahl- Ceviche. Denn auch in Deiner Nähe könnte ein Food Truck anhalten oder ein Street Food Festival die Türen öffnen.DSC_3676 Weiterlesen